Seit 5 Tagen habe ich einen neuen Begleiter. Android in Form eines Samsung Galaxy S II (i9100).
Die Verpackung
Die Verpackung erinnert sehr stark an seinen stärksten Konkurrenten. Minimalistisch und auf das Wesentliche beschränkt: Den Inhalt.
Daher habe ich mich auch nicht lange an der Verpackung aufgehalten …
Lieferumfang
Auch beim Lieferumfang gibt es nicht viel zu erwähnen. Was soll man einem Smartphone auch beilegen, welches schon alles kann? Okay, einen Akku hat es auch, also gibt es zumindest ein Ladegerät und ein Datenkabel.
Die Anleitung wäre eigentlich eine Frechheit, jedoch ist das Samsung so intuitiv Bedienbar, dass sie kaum jemand benötigen wird. Und wer kauft sich so ein Handy, wer nicht auf Google bedienen kann? Also auch kein wirklicher Nachteil. Eine microSD Speicherkarte, welches das Geräte um bis zu 32 GB Speicher erweitern kann, liegt nicht bei.
- Samsung Galaxy S II (i9100)
- Mini USB-Ladegerät
- USB-Datenkabel
- Headset
- “Bedienungsanleitung” in deutsch und englisch
Die Inbetriebnahme
Zum Starten fehlt eigentlich nur der Akku und die SIM-Karte. Um den Akku zu installieren muss man die Rückseite des Smartphones “aufhebeln”. Dazu benötigt man entweder lange stabile Fingernägel oder in meinem Fall ein flachen schmalen Brieföffner um die Kunststoffabdeckung zu entfernen. Dies hat mir ehrlich gesagt den ersten Schock versetzt. So etwas habe ich für 530 Euro nicht erwartet.
Die Installation der SIM-Karte und des Akkus verlief jedoch wieder problemlos. Das Schließen der Abdeckung ging leichter als das Öffnen. Einen guten Eindruck hat diese Verschlussart jedoch nicht hinterlassen.
Nach dem Einstöpseln des Ladegeräts in das Handy und der Steckdose und dem Betätigen des An-/Ausschalters an der rechten Seite, startete der Einrichtungsassistent.
Der erste Eindruck
Das Samsung ist ca. 0,5 cm x 1,0 cm größer als das iPhone 3GS aber dafür wesentlich dünner und leichter. Es liegt sehr gut in der Hand und trotz der Größe lässt es sich sehr gut in der Hose tragen.
| Maße Gehäuse (H x B x T) | 125 x 66 x 8,49 mm | |
|---|---|---|
| Gewicht | 116 g | |
Nach dem erstmaligen Starten des Galaxy SII war ich mehr als begeistert.
WOW! Welch’ ein Bildschirm!
Welch’ eine Grafik! Was für Farben!
Zugegebenermaßen war ich diesbezüglich mit meinem iPhone 3GS noch nicht wirklich verwöhnt. Umsteiger vom iPhone 4, HTC Desire HD oder anderen Smartphones mit hochauflösenden Displays sollten keinen ganz so großen Unterschied merken, aber die Brillanz des Super-AMOLED Displays ist schon Extraklasse. Gestochen scharfe Bilder, hervorragende Farben, bester Kontrast und ein richtig schwarzes Schwarz. “Gefällt mir” wäre in diesem Fall untertrieben.
| Anzahl der Farben | 16 Mio. | |
|---|---|---|
| Technologie | Super AMOLED Plus | |
| Bildschirmgröße | 10,85 cm (4,27 Zoll) | |
| Auflösung | 480 x 800 Pixel | |
Synchronisation mit Outlook
Super. Läuft! Und nun? Was soll man mit einem Smartphone ohne Kontakte? Recht wenig, also habe wollte ich mir schnell meine Kontakte und Termine aus meinem Outlook synchronisieren. Da die Bedienungsanleitung keine Informationen darüber bereitstellt und es mein erster Android Kontakt war, bleib mir nur Dr. Google. Dort wurde ich direkt von einigen Horror-Beiträgen geschockt: “Synchronisation mit Outlook 2010 nicht möglich”
Nach ein paar weiteren Beiträgen war ich mir jedoch sicher. Es muss funktionieren. In diesen Beiträgen habe ich auch das Wort “Kies” aufgeschnappt. Dies soll hier jedoch nicht ein Haufen Steinchen symbolisieren, sondern ist der Name des Synchronisationssoftware. Die Kies-Installation funktionierte problemlos. Nach dem zweiten Versuch wurde auch das Smartphone verbunden. Nur war es jetzt mit der intuitiven Bedienung vorbei…
Nach einiger Zeit trial and error habe ich die Funktion “Synchronisierung” gefunden. Dazu muss das Geräte verbunden und im Kies ausgewählt sein. Ist dies der Fall, gibt es im Hauptfenster vier Reiter: Grundlegende Informationen, Synchronisierung, Importieren/Exportieren, Sichern/Wiederherstellen. Über den Reiter Synchronisierung kann man bestimmte Outlook Adressbücher und/oder Kalender zur Synchronisierung auswählen. Gedacht, getan! Und siehe da? Bei 70% geht’s nichts weiter. Bevor ich im dritten Versuch die Synchronisation abschließen konnte, bin ich im zweiten Versuch noch bei 90% hängen geblieben.
Wie auch immer – alle Kontakte und Kalendereinträge sind nun auf dem Samsung vorhanden und ebenfalls noch im Outlook (da habe ich auch schon andere Erfahrungen machen müssen). Bei der Ansicht einiger Kontakte fällt direkt auf, dass die Outlook Kontakte automatisch mit einem zugehörigen Facebook-Profil verbunden wurden. Solch’ eine Funktionalität war mir neu, aber sie gefiel mit ad hoc. Bei den Kontakten, wo Adressbuch- und Facebook Namen abweichen, konnte man diese Zuordnung sehr einfach manuell vornehmen.
Die Einrichtung meiner E-Mail Accounts verlief problemlos und ähnlich wie beim iPhone ab. Wie auch sonst sollte man ein E-Mail Account einrichten?! Nachdem Adressbuch, Kontakte und E-Mail Konten vorhanden waren, war ich für’s erste glücklich.

